Chemnitz - Hansa
 
     
 

Sachsentour die Erste!

Die erste Tour nach Sachsen führte nach Karl-Marx-Stadt. So entschlossen sich einige unerschrockene Exilanten mit dem WET nach Osten zu fahren. Das bedeutete Freitag los und Sonntag wieder zurück. Nach der Arbeit ging es erst einmal in den Konsum um Bier und Schnaps einzukaufen. Danach wurde sich mit der ein oder anderen Mische auf die Fahrt eingestimmt und so ging es dann gegen halb neun aus dem Kaff los Richtung Köln. Von dort ging es weiter Richtung Hamm wo man die ersten unterwegs einsammelte und vor Ort die Quotenpommeraner traf. Nach Mitternacht in Bielefeld angekommen, ging es dann erst einmal in die Disco und man mischte sich unter das lokale Volk. Man muss sagen, dass es sehr amüsant war und so die Nacht schnell hinter sich brachte, auch wenn es ziemlich teuer war. 4 Mischen für 23,50€...
So ging es in aller Frühe weiter nach Hannover und von dort über Halle und Leipzig nach Chemnitz. Unterwegs traf man immer mehr Hanseaten und ein komisch aussehenden Typen, welcher auf einmal, nach einem Nickerchen, einen seiner Schlappen vermisste. Kurzerhand wurde eine Sammlung für ihn gestartet und wir bekamen Geld für ein paar neue Latschen zusammen. Er musste sich jedoch weg setzen, damit wir nicht mehr seinen unangenehmen Geruch ertragen mussten. Unterwegs warfen die kommenden Wahlen ihren Schatten voraus und wie man feststellen konnte, sind politische Diskussionen bei unterschiedlichen Meinungen auf Alk nicht förderlich. Naja Politik ist Politik und Schnaps ist Schnaps. In Chemnitz angekommen, dominierte mal wieder das übliche Bild. Die Polizei kesselte uns auf dem Bahnhof ein, ließ uns aber noch zu den Schließfächern und so konnten wir durch die "wunderschöne" Stadt zum Stadion laufen. Der Hinweg verlief ohne Ereignisse und am Stadion konnte man sich mit Karten versorgen. Danke nochmals an die gute Seele der Fanbetreuung für die mitgebrachte Karte.
Der Block war gut gefüllt, es wurden kleine Schwenker ausgeteilt und das ließ schon einmal auf mehr hoffen. Die Mannschaften liefen auf und im Block wurden blaue, weiße und rote Rauchtöpfe gezündet und die Mannschaft wurde mit einem sehr imposanten Bild eingeheizt. Die Mannschaften schenkten sich in der ersten Minuten nichts und konnten beide die ersten Gelegenheiten heraus spielen. Jedoch konnten die Gastgeber nach 14 Minuten in Führung gehen. Das mussten alle Hanseaten erst einmal verdauen, doch der Block peitschte unsere Elf weiter nach vorne und so konnte Ioannidis nach 30 Minuten den Ball ins Tor nageln. Freude auf den Rängen und die Leute machten, trotz den hohen Temperaturen, noch einen ganz fitten Eindruck. Hier erst einmal ein Dankeschön an die Hausherren für die Wassereimer, die in den Block gereicht wurden. Die CFC'ler waren jedoch bis auf einen kurzen CFC-Wechselgesang nicht zu vernehmen. In Halbzeit Nummer zwei passierte erst einmal nicht viel, bis zur gelb-roten Karte für Fardi wegen Meckerns. Absolut unnötig! Nach einem Handspiel von Ruprecht, welches nicht gepfiffen wurde, flog so alles an Gegenständen von Chemnitzer Seite auf das Spielfeld. Als es jedoch Mendy traf, war der Rostocker Zaun mit Leuten voll. Das Spiel stand kurz vor dem Abbruch, aber konnte jedoch fortgesetzt werden. In Unterzahl hatte man noch einmal kurz vor Schluss die Chance auf die Führung. Immerhin konnte ein Punkt entführt werden.
Nun ging es zurück zum Bahnhof. Auf dem Weg warteten einige CFC'ler in den Seitenstraßen, welche jedoch lieber gafften und auf den Bordsteinen saßen. Naja ab zum Bahnhof und dort erst einmal vor den Türen warten, da die Cops nur kleine Gruppen reinließen. Irgendwann ging es rein und dann auch recht zügig nach Leipzig, wo man etwas länger einen Aufenthalt hatte und in Ruhe Essen konnte. Die Rückfahrt verlief bis Magdeburg relativ unspektakulär. Dort warteten einige Magdeburger, die jedoch nicht in den Zug einstiegen, als sie uns sahen. Das war jedoch das Highlight auf der Rücktour und so holte man sich in Bielefeld noch eine Mütze Schlaf, bevor es wieder tiefer in den Westen ging. So kam ich dann nach einigen Zugverspätungen total fertig wieder in meinem Kaff an. Hier noch einmal Danke an alle Mitfahrer und an Flottenmanöver für die Unterkunft und die Party. In diesem Sinne, nach müde kommt blöd!
Euer Exilant
 
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